Kenn­zei­chen­miss­brauch

Als Fach­an­walt für Ver­kehrs­recht kann ich Ihnen die qua­li­fi­zierte Bera­tung und Ver­tre­tung bie­ten, die Sie benö­ti­gen wenn Ihnen ein „Kenn­zei­chen­miss­brauch“ vor­ge­wor­fen wird.

Grund­sätz­lich gilt: Machen Sie von Ihrem Recht zur Aus­sa­ge­ver­wei­ge­rung Gebrauch, rufen Sie einen Anwalt an und las­sen Sie sich Hin­weise für das wei­tere Ver­hal­ten geben!

Geset­zes­lage zum Kenn­zei­chen­miss­brauch

Kenn­zei­chen­miss­brauch nach § 22 StVG begeht

(1) Wer in rechts­wid­ri­ger Absicht

1. ein Kraft­fahr­zeug oder einen Kraft­fahr­zeug­an­hän­ger, für die ein amt­li­ches Kenn­zei­chen nicht aus­ge­ge­ben oder zuge­las­sen wor­den ist, mit einem Zei­chen ver­sieht, das geeig­net ist, den Anschein amt­li­cher Kenn­zeich­nung her­vor­zu­ru­fen,

2. ein Kraft­fahr­zeug oder einen Kraft­fahr­zeug­an­hän­ger mit einer ande­ren als der amt­lich für das Fahr­zeug aus­ge­ge­be­nen oder zuge­las­se­nen Kenn­zeich­nung ver­sieht,

3. das an einem Kraft­fahr­zeug oder einem Kraft­fahr­zeug­an­hän­ger ange­brachte amt­li­che Kenn­zei­chen ver­än­dert, besei­tigt, ver­deckt oder sonst in sei­ner Erkenn­bar­keit beein­träch­tigt,

wird, wenn die Tat nicht in ande­ren Vor­schrif­ten mit schwe­re­rer Strafe bedroht ist, mit Frei­heits­strafe bis zu einem Jahr oder mit Geld­strafe bestraft.

(2) Die glei­che Strafe trifft Per­so­nen, wel­che auf öffent­li­chen Wegen oder Plät­zen von einem Kraft­fahr­zeug oder einem Kraft­fahr­zeug­an­hän­ger Gebrauch machen, von denen sie wis­sen, dass die Kenn­zeich­nung in der in Absatz 1 Nr. 1 bis 3 bezeich­ne­ten Art gefälscht, ver­fälscht oder unter­drückt wor­den ist.

Bei einer Deckungs­an­frage gegen­über Ihrer Rechts­schutz­ver­si­che­rung helfe ich Ihnen gerne. Hier erfah­ren Sie mehr.